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Dienstag, 03.03.2009
Auch eine Krisenfolge: Geburtenknick statt Babyboom
Moskau. Kaum hatte die massive staatliche Geburtenförderung der letzten Jahre ihre Früchte getragen, folgt jetzt auf Medwedews Babyboom der Geburtenknick. Seit Ausbruch der Fianzkrise steigt die Zahl der Abtreibungen rapide.
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Besonders in den jetzt schon von Arbeitslosigkeit stark betroffenen Industriestädten Russlands hätten sich in letzter Zeit viel mehr Frauen als sonst um Schwangerschaftsabbruch bemüht, teils sogar auch in weiter fortgeschrittenem Stadium der Schwangerschaft, als die Gesetzgebung es erlaubt, berichten russische Internetmedien.
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In den vergangenen zwei Monaten sollen in russischen Internet-Suchmaschinen die Suchläufe nach dem Wort "Abtreibung" um das Zehnfache angestiegen sein.
Mit der heutigen Entwicklung wiederhole sich auch die Situation in den beiden vorhergegangenen Krisen beim Zusammenbruch der Sowjetunion 1989-1992 und nach dem Staatsbankrott von 1998, berichtet Swetlana Rudnewa von der Stiftung "Familie und Kindheit".
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Die Zahl der Neugeborenen werde ab 2009 auch deswegen stark sinken, weil jetzt die extrem geburtenschwachen Jahrgänge vom Ende der Sowjetzeit ins gebärfähige Alter eintreten.
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