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Montag, 15.03.2010
Bei Regionalwahlen siegen Krempartei und Opposition
Moskau. Mit den vorläufigen Ergebnissen bei gestrigen Regional- und Kommunalwahlen sind bisher sowohl die Kremlpartei "Einiges Russland", als auch Kommunisten, "Gerechtes Russland" und Schirinowski-Partei zufrieden. Die Wahlen verliefen ruhig.
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Gewählt wurden u.a. die Regionalparlamente der sibirischen Gebiete Chabarowsk, Kurgan, Jamalo-Nenetski und Republik Altai, des Gebietes Swerdlowsk (Jekaterinburg) und der Gebiete Woronesch, Kaluga und Rjasan.
Zugleich fanden an dem "Allgemeinen Wahltag" aber auch Kommunal- und Bürgermeisterwahlen in einer ganzen Reihe von Städten statt.
Kandidaten der fundamentalistischen Opposition, wenn sie überhaupt zur Wahl registriert wurden, spielten nirgends eine nennenswerte Rolle.
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Nach den vorläufigen Ergebnissen erzielt "Einiges Russland" zwischen 43 und 70 Prozent der Stimmen. Dies sei stellenweise das Doppelte der vorigen Regional- und Kommunalwahlen, sagt Parteichef Boris Gryslow. (Altai 43, Chabarowsk 48, Kurgan 45, Swerdlowsk 40, Jamalo-Nenetski 86 %)
Bei den meisten Bürgermeisterwahlen siegen Kandidaten der Kremlpartei, so in Krasnodar, Omsk und Nowosibirsk.
Die Kommunistische Partei Russlands KPRF landete überall auf dem zweiten Platz (Altai 23, Chabarowsk 18, Kurgan 24, Swerdlowsk 20 Prozent). In der Stadt Irkutsk am Baikalsee gewinnt die KPRF mit über 60 % die Bürgermeisterwahlen.
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Platz drei bei den Wahlen erreicht die Schirinowski-Partei LDPR mit 6 bis 16 %.
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Zufrieden ist aber auch die sozialdemokratisch orientierte Partei "Gerechtes Russland" (Altai 13, Chabarowsk 14, Kurgan 14, Swerdlowsk 19 Prozent), die sogar in der Stadt Ust-Ilimsk im Gebiet Irkutsk den Bürgermeister-posten eroberte.
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