|
Montag, 18.01.2010
Haiti: Krisengebeuteltes Lettland spendet 15.000 Euro
Riga. Die UN ruft die Welt auf, nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti Geld zu spenden. Das besonders hart von der Weltwirtschaftskrise betroffene Lettland kratzt ganze 15. 000 Euro zusammen.
|
|
Diese Entscheidung traf am Montag die lettische Regierung auf einer Sondersitzung. Das Geld stammt aus einem „Reservefonds für unvorhersehbare Ausgaben“, schreibt Newsru.com unter Berufung auf eine lettische Agentur.
|
Die weitaus größten Summen (jeweils 100 Millionen Dollar) wollen die USA, Großbritannien und die Weltbank bereitstellen, dicht gefolgt von Kanada mit 97 Millionen Dollar.
Der einflussreiche Moderator Bill O'Reilly vom amerikanischen Sender Fox News macht sich derweil über den Beitrag Russlands zur Haiti-Hilfe lustig. In seiner beliebten Sendung „The O'Reilly Factor“ bemerkt er sarkastisch: „Russland hat nur ein mobiles Krankenhaus und 20 Ärzte aufgebracht.“
Dem folgt die in Gedankenfolgen dieser Art durchaus logische Schlussfolgerung: „Ohne Amerika läge der Planet in Ruinen.“
|
Über eine Geldhilfe hat Russland bisher tatsächlich noch nicht entschieden. Das Katastrophen- schutzministerium schickte mehrere Flugzeuge mit technischer Ausrüstung und humanitärer Hilfe, darunter mehrere mobile Hospitäler.
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
jaja 18.01.2010 - 15:01
Respekt!
Erstmal ein dicker Respekt an Lettland. Im Grunde genommen haben sie ja ihre eigenen Sorgen. Russland wird, denke ich, wissen was es tut. Und zu den USA bleibt im Wesentlichen nur der schale Geschmack einer schlechten Kinderstube. Überheblichkeit und der Irrglaube an die alleinige Weltherrschaft.
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>