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Dienstag, 01.09.2009
Putin in Polen: Gazprom unter Korruptionsverdacht?
Sopot. Die Verteilung der Aktienpakete in der polnisch-russischen Betreibergesellschaft für den polnischen Streckenabschnitt der Gas-Transitpipeline Jamal-Europa muss überprüft werden, so Putin; es bestehe Korruptionsverdacht.
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Unter Korrupptionsverdacht seien laut Putin sowohl polnische Beteiligte als auch Gazprom. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk sagte Wladimir Putin in im Ostseebqad Zoppot (Sopot), ein Aktienpaket von vier Prozent der Aktien sei auf rätselhafte Weise in den Besitz einer natürlichen Person gekommen.
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Der Unternehmensvertrag schreibt aber vor, dass jeweils 50 Prozent der Aktien im Besitz von Polen und Russland bzw. Gazprom sein müssen.
Er wolle niemanden beschuldigen, sagte Putin, aber man müsse diese Angelegenheit auf beiden Seiten auf Korruptionsverdacht überprüfen. Auch Gazprom müsse überprüft werden, da eine Umverteilung der Aktien ohne Zustimmung beider Seiten nicht möglich sei.
Wer im Besitz der fraglichen vier Prozent ist, sagte Putin nicht.
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Zugleich betonte Putin, die Ostseepipeline North Stream sei kein antipolnisches Projekt. Es gehe vielmehr darum, mit europäischen Partnern die Energieversor- gungswege zu diversifizieren. Polen hatte bisher eine Beteiligung an North Stream von sich aus abgelehnt.
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