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Dienstag, 01.09.2009
Putin in Polen: Lügen über den Hitler-Stalin-Pakt
Zoppot. Nicht der Hitler-Stalin-Pakt habe zum Zweiten Weltkrieg geführt, sondern eine ganze Kette von Abkommen, so Wladimir Putin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk.
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Man dürfe nicht aus Lügen innenpolitisches Kapital schlagen wollen. Putin wehrte sich auf der Pressekonferenz hart gegen den polnischen Vorwurf, der Hitler-Stalin-Pakt habe in den Zweiten Weltkrieg geführt.
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Tatsächlich habe es eine ganze Kette von Vereinbarungen gegeben, die zum Krieg führten. Unter anderem nannte Putin den deutsch-polnischen Vertrag von 1934 und das Münchener Abkommen von 1938.
An der Annexion der Tschechei durch Hitler habe sich Polen selbst auch beteiligt, sagte Putin. Polnisches Militär sei zeitgleich mit der deutschen Wehrmacht in zwei tschechische Verwaltungsgebiete einmarschiert.
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Man dürfe nicht den Hitler-Stalin-Pakt aus seinem historischen Zusammenhang herausreißen, sagte Putin, und dann das, was einem gefällt, für eigene Zwecke einsetzen.
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Man dürfe keine "lügenhaften Fakten" in die Öffentlichkeit lancieren, um diese dann innenpolitisch auszuschlachten, sagte Putin wohl mit Blick auf den polnischen Präsidenten Kaszinski und seinen Zwillingsbruder.
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Putin betonte auf der Presse- konferenz auch, die geplante Ostseepipeline sei kein antipolnisches Projekt. "North Stream" war in polnischen Medien als eine neue Form des Hitler-Stalin-Paktes bezeichnet worden.
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