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Mittwoch, 29.04.2009
Russisches Kriegsschiff hat 29 Piraten festgenommen
Moskau. Ein russisches Kriegsschiff hat vor der Küste Somalias ein Piratenboot mit 29 bewaffneten Menschen an Nord aufgebracht. Nun wird abgeklärt, was mit den Männern geschehen soll.
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Am Dienstag hatte die “Admiral Pantelejew“ 15 Seemeilen östlich der somalischen Küste ein Piratenboot gestoppt und dessen Insassen festgenommen. An Bord fanden die Soldaten sieben Kalaschnikow-Maschinengewehre, verschiedene Pistolen, Aluminiumleitern zum Entern von Schiffen und Satellitennavigationsgeräte.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass vermutlich gerade diese Gruppe Piraten für den kurz zuvor stattgefundenen zweifachen erfolglosen Kaperungsversuch eines russischen Öltankers verantwortlich ist. Dessen Crew hatte sich mit Feuerwehrschläuchen zur Wehr gesetzt und das Piratenboot abgeschüttelt.
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Auf diplomatischen und militärischen Kanälen wird jetzt die Frage des weiteren Schicksals der Piraten abgeklärt. Wie das russische Flottenkommando erklärte, sollen die Festgenommenen alsbald den Behörden eines Anrainerstaates übergeben werden, die dann die weiteren Ermittlungen übernehmen sollen.
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Als mögliches Aufnahmeland wurde in Moskau der Jemen genannt. Dies ist das zweite Mal, dass die russische Marine bei ihrem Antipiraten-Einsatz Gefangene gemacht hat.
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