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Freitag, 18.09.2009
Krise am Bau: Parkhaus anstatt Superhochhaus "Rossija"
Moskau. Anstelle des geplanten über 600 Meter hohen Superhochhauses "Rossija" im Büro- und Geschäftszentrum "Moskau City" soll ein simples Parkhaus entstehen. Ursache sind Finanzprobleme des Investors, erklärt der Moskauer Vize-Bürgermeister Wladimir Ressin.
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Der Wolkenkratzer "Rossija", ein Projekt des Architekten Norman Foster, sollte mit 612 Metern Höhe das höchste Hochhaus Europas und ein Symbol des russischen Wirtschaftswunders werden.
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Tatsächlich sei mit dem Bau aber noch gar nicht angefangen worden, erklärt der Vizebürgermeister in einem Radiointerview. Solange die Fianzierungsprobleme nicht gelöst sind, solle an Stelle des "Rossija" ein Parkhaus entstehen.
Ursprünglich war der Multi-Milliardär und Baulöwe Schalwa Tschigirinski Investor des Mammutprojektes. Im vergangenen November erklärte Tschigirinski aber, dass er das Projekt auf Eis lege.
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Tschigirisnki war einer der wichtigsten Akteure im Moskauer Immobiliengeschäft und enger Freund des Bürgermeisters Juri Luschkow und dessen Frau Jelena Baturina.
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Inzwischen ist aber Tschigirinski nach London geflüchtet und beschuldigt von dort aus Jelena Baturina, sie habe eine feindliche Übernahme seiner Firmen versucht.
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