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Montag, 21.07.2008
Russland geht schärfer gegen Trunkenheit am Steuer vor
Moskau. Die russische Regierung will die Gesetze verschärfen, um betrunkene Autofahrer härter zu bestrafen. Bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss droht automatisch eine Freiheitsstrafe.
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Fahren unter Alkoholeinfluss ist verboten in Russland. Allerdings konnten selbst betrunkene Unfallfahrer mitunter auf die Milde des Gesetzes bauen. War der Schaden nämlich unwesentlich und gab es nur Leichtverletzte, konnte der Täter mit einer Ordnungsstrafe oder dem Entzug der Fahrerlaubnis davon kommen.
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Dies soll sich ändern. Einer neuen Gesetzesinitiative zufolge soll jeder Fahrer, der betrunken einen Unfall gebaut hat, eine Freiheitsstrafe verbüßen. Allein Trunkenheit am Steuer wird als eigenständiges Delikt gewertet.
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Die Höchststrafen für betrunkene Unfallfahrer sollen zudem deutlich heraufgesetzt werden. Betrunkenen drohten bislang maximal fünf Jahre Freiheitsstrafe, wenn sie im Tran einen Menschen totgefahren hatten. Die Strafe soll auf sieben Jahre hoch gesetzt werden. Bei mehreren Unfallopfern soll die Strafe von sieben auf neun Jahre heraufgesetzt werden.
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Jedes Jahr kommen in Russland bei Verkehrsunfällen etwa 35.000 Menschen ums Leben. Ein Großteil der Unfälle wird durch zu hohe Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer verursacht.
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