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Mittwoch, 15.10.2008
Russland verstößt gegen Waffenembargo im Sudan
Moskau. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat schwere Vorwürfe gegen Moskau erhoben. Russland soll, wie elf andere Staaten auch, gegen das Waffenembergo gegenüber dem Sudan verstoßen haben.
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Wegen des Bürgerkriegs in der Region Darfur gilt seit 2004 ein Verbot der Vereinten Nationen für Waffenlieferungen in das afrikanische Land.
Laut einem HRW-Bericht hat sich Russland nicht an diese Vorgaben gehalten. Gemeinsam mit Weißrussland wurden seither 45 Militärhubschrauber nach Khartum geliefert. Davon sollen 33 Helikopter frisch produziert worden sein.
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Zudem werfen die Menschenrechtler Russland vor, auch Militärberater in die Krisenregion entsandt zu haben. Diese haben sudanesische Piloten ausgebildet.
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Die Vorwürfe richten sich nicht nur gegen Minsk und Moskau. In der Liste der Waffenlieferanten figurieren auch China, der Iran, Indien, Senegal, Kenia, Saudi-Arabien, Zypern und die Türkei. Es sollen aber auch die EU-Länder Slowakei und Spanien in den illegalen Waffenhandel verwickelt gewesen sein.
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