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Dienstag, 10.02.2009
Separatist Sakajew vor Rückkehr nach Tschetschenien?
Grosny. Achmed Sakajew, „Außenminister“ der tschetschenischen Separatisten im Ausland, will nach Grosny zurückkommen. Dies geht aus einem Interview des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow hervor.
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„Sakajew ist selbst auf mich zugekommen, mit dem Vorschlag zurückzukehren“, sagte Kadyrow der „Rossijskaja gaseta“. Sakajew „ist gar kein Kämpfer“, ihm „könne man verzeihen“. Er sei ein „hervorragender Schauspieler“ und könnte „leicht am Theater in Grosny ein Engagement kriegen“, so Kadyrow.
Der heute in Großbritannien lebende einstige erbitterte Gegner des Moskau-treuen Grosny hatte schon im Mai letzten Jahres eine Aussöhnung mit Kadyrow angedeutet (Russland-Aktuell berichtete), als er ihn plötzlich als „Sicherheitsfaktor für Tschetschenien“ bezeichnete.
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„Feinde Tschetscheniens“ töten Kadyrows persönliche Gegner
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In dem Interview betonte der Präsident der Teilrepublik, die Ermordungen von mehreren seiner schärfsten Gegner ( Gilani Schipejew, Umar Israilow, Ruslan Jamadajew) sei das Werk der „Feinde Tschetscheniens“ gewesen, um den Wiederaufbau zu diskreditieren.
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Grosny ist heute laut Kadyrow aber „ein blühender Garten“, „kein Papierschnipsel liegt auf der Straße herum“, nachts ist es „absolut ungefährlich“. „Merken Sie sich: In fünf Jahren erkennen Sie Tschetschenien gar nicht wieder“, ist Kadyrow überzeugt.
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