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Donnerstag, 05.11.2009
Skandinavier billigen Ostsee-Pipeline "Nord Stream"
Stockholm/Helsinki. Schweden und Finnland haben heute den Bau der Ostsee-Gaspipeline von Russland nach Deutschland gebilligt. Damit haben alle Ostsee-Anrainer, durch deren Hoheitsgebiet „Nord Stream“ verlaufen soll, grünes Licht gegeben.
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Dänemark als drittes „Transitland“ für die Unterwasser-Gasleitung hatte bereits vor zwei Wochen sein Okay für den Bau gegeben. Deutschland und Russland müssen ihre Baugenehmigungen hingegen noch erteilen.
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In beiden skandinavischen Ländern fiel heute bei Regierungssitzungen die Entscheidung für das internationale Projekt.
An der Nord Stream AG hält die russische Gazprom 51 Prozent, BASF und E.On aus Deutschland je 20 Prozent und die holländische N.V.Nederlandse Gasunie 9 Prozent.
Eine erste Leitung mit einer Kapazität von 27,5 Mrd. Kubikmeter Erdgas soll Ende 2011 fertig gestellt sein, eine parallele zweite Pipeline mit der gleichen Transportleistung ein Jahr später. Das Projekt wird auf ein Investitionsvolumen von 7,4 Mrd. Euro veranschlagt.
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Die 1.223 Kilometer lange Unterwasser-Gasleitung soll das russische Wyborg mit Greifswald verbinden und eine leistungsfähige und von möglichen Transit-Konflikten unberührte Versorgungs-Trasse für die mitteleuropäischen Gasverbraucher schaffen.
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