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Mittwoch, 31.12.2008
Ukraine hat 1,5 Mrd. Dollar für Gazprom-Erdgas bezahlt
Kiew. Der ukrainische Gasversorger Naftogas hat noch gestern 1,5 Mrd. Dollar auf das Konto des in der Schweiz angesiedelten Zwischenhändlers RusUkrEnergo überwiesen. Von russischer Seite gibt es dafür bislang weder eine Bestätigung noch eine Aussage darüber, ob dies ausreichend ist, die Lieferabschaltung zu Neujahr zu verhindern.
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Eine Pressesprecherin von Naftogas erklärte gestern Abend in Kiew, dass das Geld bereits überwiesen und quittiert sei. RusUkrEnergo gehört zu 50 Prozent Gasprom und fungiert bisher als Zwischenhändler.
Laut Gazprom schuldet die Ukraine für November 806 Mio. Dollar und für Dezember 862 Mio. Dollar. Außerdem seien Vertragsstrafen in Höhe von 450 Mio. Dollar aufgelaufen.
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Die mittels eines Kredits zweier ukrainischer staatlicher Banken bereit gestellten 1,5 Mrd. Dollar decken demnach weitgehend, aber nicht ganz die Kosten des bisher an die Ukraine gelieferten Erdgases.
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Ein Gasprom-Sprecher erklärte gestern Abend kurz nach Bekanntwerden der Nachricht aus Kiew, dass bei Gazprom bislang keine Zahlungen von Naftogas eingegangen seien. Es sei deshalb zu früh, von einer Begleichung der Schulden zu sprechen, weshalb die Vorbereitungen für die Liefereinstellung weiter gingen. Auch bei RusUkrenergo konnte man zu diesem Zeitpunkt den Zahlungseingang noch nicht bestätigen.
Am Mittwoch Vormittag hüllte sich Gazprom zu diesem Thema weiter in Schweigen.
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Bogdan Sokolowski, der Energiebeauftragte von Präsident Viktor Juschtschenko erklärte, dass mit der Zahlung der Weg zur Ausfertigung eines neuen Liefervertrages mit Gazprom frei sei. Der Vertrag könne noch heute unterzeichnet werden.
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