|
Montag, 29.10.2007
Chinarestaurants in Moskau verkaufen Hundefleisch
Moskau. In der russischen Hauptstadt gibt es einen Lebensmittelskandal. Die Behörden haben eine chinesische Restaurantkette geschlossen, die ihren Kunden Hundefleisch als Hammel angeboten hatte.
|
|
Zwei Männer hatten nach dem Besuch eines chinesischen Restaurants gesehen, wie die Mitarbeiter der Gaststätte am Hintereingang Säcke hereinschleppten, die sich noch bewegten.
|
Sie verständigten daraufhin die Polizei. Diese leitete eine Überwachung der Restaurantkette ein. Verdeckte Ermittler bestellten in den Gaststätten mehrere Gerichte. Das Fleisch wurde dann zur Expertise geschickt.
|
Dabei stellte sich heraus, dass das "Hammelfleisch" zu Lebzeiten als Hund auf den Moskauer Straßen unterwegs war. "Die Hunde wurden direkt im Restaurant getötet, zerteilt und den russischen Klienten als Hammelfleisch serviert, den Chinesen hingegen als Delikatesse -Hundefleisch", erklärte die Pressesprecherin der Moskauer Polizei, Irina Wolk.
|
Die streunenden Hunde seien zudem größtenteils von Krankheiten befallen gewesen, teilte sie mit. In den Restaurants wurde praktisch alles genutzt, aus den Innereien wurden Suppen gekocht, berichtete sie.
|
Die Polizei hat die Kette geschlossen, gegen die Besitzer wurde Anklage wegen Verkaufs gesundheitsschädigender Lebensmittel und Tierquälerei erlassen.
(ab/.rufo/Moskau)
|
|
|
|