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Mittwoch, 26.08.2009
Tataren nominieren Präsident Schaimijew für Nobelpreis
Kasan. Die tatarische Organisation "Soswesdije Joldyslyk" hat den Präsidenten der Republik Mintimer Schaimijew für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Ein Mitglied des Nobelpreis-Komitees sieht aber kaum Chancen für den 72Jährigen.
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Schaimijew ist seit 1991 Präsident der russischen Teilrepublik Tatarstan. Davor leitete er die Republik schon als kommunistischer Parteisekretär.
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Nach Ansicht der Organisation "Soswesdije Joldyslyk" (Organisator eines Jugendmusikfestivals) hat er seine Sache so gut gemacht, dass ihm dafür der Friedensnobelpreis gebührt. "Mintimer Schaimijew hat mit seiner sicheren Führung der ganzen Welt bewiesen, dass die Zukunft kultivierten Menschen mit hohen seelischen und moralischen Orientierungen gehört", heißt es in dem Brief, der zur Unterstützung der Nobelpreiskandidatur Schaimijews geschrieben wurde.
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Zugleich werden auch andere Organisationen in Russland aufgefordert, sich dem Antrag anzuschließen. Russland hat allerdings kein Mitspracherecht bei der Vergabe der Prämie.
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Der Friedensnobelpreis wird von einem Komitee gewählt, dessen Mitglieder das norwegische Parlament bestimmt. Diese erstellen aus einer Reihe von Vorschlägen eine sogenannte short list mit fünf bis 20 Kandidaten.
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In diesem Jahr hat Schaimijew sowieso keine Chance mehr ernannt zu werden, erklärte der Sekretär der Kommission Geir Lundestad. Die Bewerbungsfrist lief am 1. Februar ab. Allerdings hat der tatarische Präsident auch sonst wenig Chancen auf den Preis.
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Der letzte Preisträger aus Russland war der damalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow. Er bekam den Preis 1990 für seine Abrüstungs-bemühungen und seinen Einsatz für die Beendigung des Kalten Kriegs.
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