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Freitag, 18.09.2009
Putin: Absage an Raketenschild bringt auf gute Gedanken
Sotschi. Beim Internationalen Investitionsforum in Sotschi hat Premierminister Wladimir Putin den Stopp der US-Raketenschildpläne in Osteuropa begrüßt. Dieser „richtigen und mutigen Entscheidung“ müssten nun aber weitere folgen.
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Putin sagte am Freitag laut Interfax, die Absage „bringt auf gute Gedanken“, aber die USA müssten als nächsten Schritt „alle Beschränkungen in der Zusammenarbeit mit Russland aufgeben, Hochtechnologien weitergeben und die Erweiterung der WTO durch Russland, Weißrussland und Kasachstan aktivieren“.
Damit packt Putin gleich alle Probleme beim Schopf, die einer gleichberechtigten Zusammenarbeit seines Landes mit dem Westen im Wege stehen. Er erwähnt explizit die Cocom-Listen, ein Überbleibsel aus dem Kalten Krieg, mit dem die Ausfuhr von modernen Technologien in die Ostblockstaaten kontrolliert wurde.
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Diese „Rudimente der vergangenen Epoche“, so Putin in Sotschi, seien zwar offiziell aus dem Weg geräumt, die USA würden sich aber in vielen Fragen weiterhin an ihnen orientieren. Dabei seien sie vor allem für die amerikanische Geschäftswelt ein Hemmschuh beim Ausbau von Kontakten zu Russland.
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