Endspurt: Noch ein Jahr bis zur EM-2012 in der Ukraine und Polen

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Anastasiya Kerechan, Direktorin des „Hotel George“ in Lemberg: Wir sind sehr glücklich darüber, dass Lemberg (Lwiw) einer der vier Austragungsorte der EM 2012 ist. Unsere Stadt hat so viel zu bieten und wir haben jetzt schon viele Touristen – vor allem aus Polen, Russland und Deutschland – aber in Zukunft werden es noch mehr werden. Durch die EM bekommen wir die Chance, allen zu zeigen wie freundlich und offen wir gegenüber anderen Nationen sind – das ist ja eines unserer Alleinstellungsmerkmale, das friedliche Zusammenleben von Russen, Ukrainern, Polen, Deutschen, Griechen und Armeniern. Vor einem Jahr haben wir unser traditionsträchtiges Hotel renoviert und bis nächstes Jahr werden wir alle Renovierungen abgeschlossen haben. Natürlich wird sich das auf den Zimmerpreis auswirken und wir werden auch die Preise während des EM-Monats Juni anheben, aber so, dass es sich immer noch jeder leisten kann. Derzeit kostet eine Übernachtung bei uns zwischen 35 und 90 Euro, deshalb ist unser Publikum ganz unterschiedlich. Wir hoffen, dies auch zur EM und darüber hinaus beibehalten zu können. Unser größter Trumpf ist die Lage – wir sind mitten in der Stadt, das schätzen unsere Gäste sehr. Und: Unser Hotel verfügt über eine lange Tradition. Es wurde 1781 gegründet und gehört damit zu den ältesten Hotels in der Ukraine. Außerdem konnten wir so bekannte Gäste begrüßen wie Honoré de Balzac, Franz Liszt und Jean-Paul Sartre. Ich arbeite seit fünf Jahren in diesem Hotel und wünsche mir, dass es nicht nur eine großartige Vergangenheit vorzuweisen hat sondern auch eine großartige Zukunft – und die EURO 2012 wird uns dabei helfen, davon bin ich überzeugt.

Reportage zur EM-Vorbereitung
(Foto: Pauline Tillmann/.rufo)
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