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Freitag, 29.01.2010
„Piratenschiff“ Arctic Sea sticht wieder in See
Moskau. Ab März wird die Arctic Sea, die im letzten Jahr mit einer nebulösen Piratengeschichte für viel Aufsehen sorgte, wieder die Meere befahren. Vier Besatzungsmitglieder warten bis heute auf ihre Heuer.
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Nach Angaben der Russischen Seefahrergewerkschaft soll der Kapitän am heutigen Freitag auf das Schiff zurückkehren. Auch der Großteil seiner Crew wird zurückerwartet; Anfang März soll der Frachter mit einer Ladung Holz von Finnland nach Algerien auf die Reise gehen.
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Indessen warten vier Besatzungsmitglieder der Arctic Sea, darunter der Kapitän, immer noch auf die Auszahlung ihres Lohns. Der Mannschaft steht durch die wochenlange Odyssee in der Hand von Piraten und die monatelangen Verzögerungen nach Übernahme des Schiffs durch russische Behörden eine Lohnfortzahlung zu.
Zunächst hatte sich der finnische Reeder bereit erklärt, die Lohnausfälle zu übernehmen, dies aber wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht tun können. Jetzt will die Gewerkschaft gegen die russische Staatsanwaltschaft klagen, die das Schiff nach der Befreiung beschlagnahmt hatte.
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Die mutmaßlichen Piraten, die das Schiff im Juli in ihre Gewalt gebracht hatten, sitzen in Moskau in Untersuchungshaft, die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die acht Männer sind Bürger Estlands, Lettlands und Russlands.
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