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Dienstag, 16.01.2007
1. Februar: Petersburg schafft fixe Telefongebühr ab
St. Petersburg. Ab kommendem Monat schafft die städtische Telefongesellschaft auf dem Festnetz den Einheitstarif ab. Die Kunden müssen zwischen Preismodellen wählen – und je nachdem ihre Gewohnheit ändern.
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Vorbei sind die Zeiten, in denen man nach sowjetischer Manier à discretion stundenlang auf dem Ortsnetz in den Telefonhörer plapperte. Ab Monatsende wird wie überall Minute für Minute gezählt – zumindest in einem Teil der Haushalte. In den vergangenen Monaten erhielten alle Petersburger Abonnenten einen Brief, in dem ihnen das Ende des Einheitstarifs von monatlich 200 Rubel angekündigt und eine ganze Reihe von Tarifen zur Auswahl vorgeschlagen wurde.
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Die sparsamste Version für Wenigtelefonierer ist jene für 130 Rubel Grundgebühr plus Anzahl der tatsächlichen Gesprächsminuten. Für nur 20 Rubel mehr kriegt man 100 Freiminuten und für 225 Rubel deren 400. Wer seine Gewohnheiten gar nicht ändern will und bereit ist, erheblich mehr dafür zu bezahlen, wird sich für jenes Modell entschieden haben, dass dem bisherigen am ähnlichsten ist.
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Für 295 Rubel, eine stolze Preiserhöhung von rund 50 Prozent zu früher, kann man weiterhin ohne Gewissensbisse am Hörer verweilen. Dass diese Variante auch für die hiesige Telekom am einfachsten und einträglichsten ist, versteht sich von selbst. Darum war auch ihre Wahl am einfachsten zu treffen: "Sollten Sie sich für dieses Preismodell entscheiden," so schrieb die Telekom," brauchen sie uns keine Mitteilung zuzuschicken, sie werden automatisch dieser Tarifgruppe zugeteilt." (eva./rufo)
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