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Dienstag, 24.01.2012
„Kein Wahlkampf“: Putin trifft Bergarbeiter-Witwen
Nowokusnezk. Vor zwei Jahren kamen bei einem Stollenunglück über 70 Bergarbeiter in Kemerowo ums Leben. Nun trifft sich Putin mit den Witwen der Opfer - und betont, dass es sich dabei nicht um eine Wahlkampfvisite handle.
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Das Unglück im Schacht Raspadskaja ist eins der schwersten Bergunglücke in der jüngeren russischen Geschichte. Über 70 Menschen kamen ums Leben.
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Direkt nach der Katastrophe flog der Premier nach Sibirien und kritisierte sowohl die regionalen Beamten als auch die Besitzer der Kohlemine scharf.
Nun ist Putin erneut in der Region: "Ich wollte von Ihnen hören, ob vom Staat, der Region und den Besitzern des Schachts alles getan wurde, um Kompensationen auszuzahlen, die Ausbildung der Kinder und die Abzahlung von Krediten zu gewährleisten", fragte er die Witwen der toten Bergarbeiter.
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Die staatlichen Medien haben über das Treffen detailliert berichtet. Unter anderem wurde gezeigt, wie sich die Frauen bei Putin bedanken und ihm Erfolg bei den bevorstehenden Präsidentenwahlen wünschen.
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Trotzdem betonte Putin, dass es sich nicht um Wahlkampf handle. "Das ist nicht der Fall", erklärte der Premier. Das Treffen habe überhaupt keinen Bezug zu den Wahlen, fügte er hinzu.
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