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Freitag, 13.03.2009
Aeroflot-Chef Okulow soll Vize-Minister werden
Moskau. Das Personalkarussel in Russlands Verkehrssektor dreht sich: Aeroflot-Chef Waleri Okulow soll seinen Posten räumen. Als Trostpflaster bietet ihm Verkehrsminister Igor Lewitin den Posten seines Stellvertreters an.
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„Ich habe ihm angeboten, stellvertretender Verkehrsminister zu werden“, bestätigte Lewitin am Freitag offiziell. Eine Antwort habe er noch nicht erhalten, fügte er hinzu. Experten erwarten allerdings nicht, dass Okulow das Angebot ablehnen kann.
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Gerüchte über den bevorstehenden Rücktritt des Aeroflot-Chefs haben sich in letzter Zeit verdichtet. Als sein Nachfolger gilt Witali Saweljew, der bislang Vize-Präsident bei AfK Sistema ist.
Okulow lenkt seit über zehn Jahren die größte Fluggesellschaft Russlands. Seine Ernennung 1997 zum Generaldirektor haben viele Experten damals mit seinen guten Beziehungen zum Kreml verbunden – Okulow ist Schwiegersohn von Russlands Ex-Präsident Boris Jelzin.
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Allerdings konnte sich Okulow auch nach dem Wachwechsel im Kreml im „Pilotensessel“ behaupten. Seit 2008 haben die politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Aeroflot aber deutlich zugenommen.
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So gibt es Pläne, mit Rosavia eine Konkurrenz-Airline zum bisherigen Quasi-Monopolisten Aeroflot auszubauen. Zudem droht Aeroflot der Verlust der Royalties (Überfluggebühren über Sibirien) und damit der Wegfall einer wichtigen Einkommensquelle.
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