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Montag, 04.09.2006
Angeklagter im Sytschow-Fall wird zum Ankläger
Moskau. Im Prozess um den misshandelten Rekruten Andrej Sytschow trat der Angeklagte Alexander Siwjakow zur Gegenoffensive an. Bei seiner Befragung sei er von den Ermittlern der Militärstaatsanwaltschaft geschlagen worden, damit er ein Geständnis ablege.
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Siwjakow wird vorgeworfen, in der Neujahrsnacht den Rekruten Andrej Sytschow so schwer misshandelt zu haben, dass diesem anschließend beide Beine, die Genitalien sowie ein Teil der rechten Hand amputiert werden musste. Sytschow liegt bis heute im Krankenhaus.
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Siwjakow bestreitet seine Schuld. In der fraglichen Nacht sei er um 3:00 Uhr zu Bett gegangen und erst gegen 7:00 morgens wieder aufgewacht. Misshandelt habe er niemanden.
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Seine Ankläger hätten ihn das erste Mal zwei Tage lang hintereinander verhört. Dabei habe er hungern müssen, beschuldigt er die Staatsanwaltschaft. Bei einem zweiten Verhör sei er geschlagen worden, um ein Geständnis zu erzwingen, sagte Siwjakow.
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(ab/.rufo)
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