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Freitag, 11.08.2006
Betrunkener Offizier schlägt Soldaten tot
Moskau. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat ein betrunkener Offizier der Eisenbahntruppen Anfang August einen seiner Untergebenen mit zwei Stiefeltritten ins Gesicht getötet. Der Offizier hatte später behauptet, dass der Soldat sich unerlaubt von der Truppe entfernt habe und betrunken gewesen sei. Eine Autopsie ergab nun, dass der Wehrdienstleistende nüchtern war, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.
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Stattdessen war der Kompaniechef selbst betrunken. Er hatte am 4. August den "Tag des Eisenbahners" vorgefeiert, der eigentlich erst am 6. August stattfindet. Seine Untergebenen dagegen hatte im Wald gearbeitet.
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In angetrunkenem Zustand eregte er sich über den 20jährigen Dmitri Pantelejew und trat ihm zweimal ins Gesicht. Nach Angaben von Interfax wiegt der Hauptmann etwa 160 Kilogramm. Dementsprechend schwer waren die Verletzungen des Soldaten.
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Zwei Tage später verstarb der Wehrdienstleistende an den ihm zugefügten Schädelverletzungen. Ein weiterer Soldat, der ebenfalls geschlagen worden war, kam mit leichten Verletzungen davon.
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Die Militärstaatsanwaltschaft hat ein Verfahren gegen den Offizier wegen Amtsmissbrauch und Gewaltanwendung mit Todesfolge eingeleitet.
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(ab/.rufo)
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