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Donnerstag, 16.02.2006
Bombendrohung bei Klebnikov-Verhandlung
Die Verhandlung im Mordfall Klebnikov ist wegen einer Bombendrohung vertagt worden, berichtet gazeta.ru. Nächste Anhörung ist der 20. Februar. Staatsanwalt Dmitri Schochin war gerade bei der Verlesung der Anklage, als ein Gerichtsdiener die Bombendrohung meldete.
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Der russisch-amerikanische Journalist Paul Klebnikov war im Juli 2004 auf offener Straße erschossen worden. Bis dahin leitete er als Chefredakteur die russische Ausgabe des amerikanischen Forbes-Magazins.
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Angeklagt sind drei Tschetschenen, die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Klebnikov aus Rache für die Veröffentlichung seines "Interviews mit einem Barbaren" getötet worden war.
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Das Moskauer Stadtgericht, in dem die Verhandlung stattfindet, wurde wegen der Bombendrohung vollständig geräumt.
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Eine andere Meldung über eine Explosion am "Alten Platz" wurde hingegen von der Moskauer Polizei dementiert. Der Knall sei durch den Wasserwerfer, mit dem das verdächtige Paket bestrahlt wurde, hervorgerufen worden, sagte ein Sprecher.
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(ab/.rufo)
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