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Dienstag, 04.12.2007
Duma-Wahl: „Lokomotiven“ danken schon wieder ab
Moskau. In der neuen Staatsduma wird die Kreml-Partei „Einiges Russland“ 315 der 450 Mandate besitzen. Viele Prominente betätigten sich allerdings nur als Zugpferde und geben ihren Platz jetzt an andere ab.
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Die bekannteste „Lokomotive“, wie diese Vorzeigekandidaten in Russland genannt werden, ist ganz sicher Präsident Wladimir Putin selbst. Kaum wird er jetzt, so kurz vor der Präsidentenwahl, seinen Posten im Kreml abgeben, um in der der Duma zu arbeiten.
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Gleiches gilt für Petersburgs Gouverneurin Valentina Matwijenko. Auch sie trat lediglich an, um für die Putin-Partei möglichst viele Stimmen zu fangen. Sie hat allerdings nicht vor, ihren Chefsessel in St. Petersburg gegen einen Platz im Parlament zu tauschen.
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„Einiges Russland“ hatte Dutzende amtierende Gouverneure und Parlamentssprecher in seinen Kandidatenlisten. Auch bekannte Sportler, Künstler und gar drei Kosmonauten waren dort zu finden. Viele von denen werden ihr Mandat wohl nicht antreten.
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Die vorhergehende Zentrale Wahlkommission hatte die Praxis des Personentausches nach der Wahl als „Irreführung der Wähler“ eingestuft. „Einiges Russland“ erreichte jedoch eine Änderung der Vorgaben und konnte sich nun völlig frei seiner „Lokomotiven“ bedienen, die bei einer stark personenbetonten Wahl wie dieser sicher viele zusätzliche Stimmen eingeheimst haben.
(sb/.rufo/St. Petersburg)
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