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Freitag, 20.04.2007
Einkommensgefälle zwischen russischen Regionen wächst
Moskau. Das Einkommensgefälle zwischen den russischen Regionen wächst immer weiter an. Inzwischen liegt das Pro-Kopf-Einkommen der reichsten Region etwa zehnmal höher als das der ärmsten Region in Russland. Eine Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht, da Privatinvestoren die armen Regionen meiden.
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Im ölreichen autonomen Gebiet der Jamal-Nenzen leben die Menschen nicht schlecht. Bei 52.000 Rubel (umgerechnet 1.500 Euro) liegen die Pro-Kopf-Einnahmen der Bevölkerung. Ganz anders hingegen sieht die Situation im ostsibirischen autonomen Gebiet der Burjaten, Ust Ordynski, aus. Dort verdienen die Menschen im Durchschnitt gerade einmal 5.300 Rubel (156 Euro). Das ist 9,8 mal weniger als im Jamal-Nenzen-Gebiet, aber auch deutlich unter dem Landesdurchschnittsverdienst (umgerechnet 440 Euro).
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Auf absehbare Zeit wird die Einkommenskluft nach Angaben des Regionalministeriums nicht geringer werden. Während die acht führenden Regionen über 50 Prozent der Investitionen anziehen, werden in den acht einkommensschwächsten Gebieten insgesamt gerade einmal 0,34 Prozent der Gesamtinvestitionen angelegt.
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In diesen Regionen gibt es daher einen höheren Anteil von Arbeitslosen und herrscht ein geringes Lohnniveau. Da die Steuereinnahmen geringer sind als in den reichen Regionen, kann die Gebietsregierung diese Differenzen auch nicht mit Haushaltsgeldern ausgleichen.
(ab/.rufo/Moskau)
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