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Freitag, 13.04.2007
Energieforum: Deutschland fürchtet Gas-OPEC nicht
Moskau. Zum Abschluss der Energieforums in Moskau unterzeichnete der deutsche Tehnologiekonzern Siemens mit zwei russischen Partnern Verträge über den Bau von Kraftwerken. Auch ansonsten war die Atmosphäre partnerschaftlich, übermittelt der rufo-Korrespondet vor Ort. Auf der Abschluss-Pressekonferenz erklärte Wirtschaftsminister Michael Glos, Deutschland befürchte die Bildung einer Gas-OPEC nicht.
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Selbst wenn es eine "Gas-Opec" geben sollte, hätte diese keine Auswirkungen. "Wir haben langfristige Verträge mit Russland", erklärte Glos. Russland und Deutschland seien seit Jahrzehnten gute und verlässliche Energiepartner.
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"Wir sind in Deutschland Experten, wie man teure Energie effektiv nutzt. Die beste Energie ist ersparte Energie. Das weiß man auch in Russland, denn die ersparte Energie kann man verkaufen", meinte Glos. Deutschland sei bereit, Russland vor allen bei Fragen des Energieeffizienz zu helfen.
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Beim Energieforum in Moskau standen vor allem Fragen der Energieeffizienz im Mittelpunkt. "Wir hatten keine generelle, sondern eine sher konkrete Diskussion", erklärte der Vorsitzende des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, Klaus Mangold. Es seien sehr konkrete Projekte besprochen worden.
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Russland will Quotenhandel nach Kyoto-Protokoll nutzen
Auch der russische Industrie- und Energieminister Viktor Christenko betonte, dass Russland an effektiverem Energieeinsatz interessiert sei. Russland habe hier große Reserven. Russland werde die Möglichkeiten des Kyoto-Protokolls nutzen. Die für den Quotenhandel nötigen Regierungsverordnungen sollen in allernächster Zeit in Kraft treten, kündigte Christenko an.
"Der politische Wille zur Ausweitung der Zusammenarbeit im Bereich der Energieeffizienz ist da", sagte Christenko.
Russland will keine Gas-Opec
Zugleich dementierte der russische Energieminister, dass Russland eine Kartellbildung im Gassektor anstrebe.
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"Man sollte aus Gazprom und der russischen Duma keine Monster machen, nur um schreiben zu können, was man selbst will", sagte Christenko.
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Es sei bei den Gesprächen in Doha (Katar) nicht um die Bildung eines Kartells, sondern um die effizientere Gestaltung des Energiedialogs gegangen - sowohl zwischen den Lieferanten als auch mit den Verbrauchern, meinte der russische Minister. Beide Seiten seien an genaueren Prognosen von Gas-Förderung und Gas-Verbrauch interessiert.
(gim/ab/.rufo/Moskau)
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