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Mittwoch, 09.08.2006
Eremitage-Raub-Verdächtiger in U-Haft verletzt
St. Petersburg. Nach Angaben des Anwalts des im Zusammenhang mit dem Kunstraub in der Eremitage festgenommenen Petersburger Antiquars zog sich sein Mandant in der U-Haft eine sehr schwere Augenverletzung zu.
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Der Anwalt sagte gegenüber der Internet-Zeitung Gazeta.ru, Maxim Schepel sei mit einer schweren Augenverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Man habe ihn zudem in die Psychiatrie eingewiesen und die Ärzte verböten dem Anwalt jeden Kontakt mit ihm.
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In der Untersuchungshaft hatte Schepel mit mehreren anderen U-Häftlingen in einer Zelle gesessen. Einzelheiten über die Art der Verletzung und die Umstände ihrer Herkunft sind noch nicht bekannt.
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Derweil gestand der Ehemann der verstorbenen Kustodin der betroffenen Sammlung, Nikolai Sawadski, er habe gewusst, dass die Gegenstände, die er in zwei Petersburger Leihhäusern hinterlegt hatte, aus der Eremitage stammten.
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Inzwischen wurde auch der Sohn der Sawadskis in Haft genommen. Am Dienstag sind zwei weitere Kunstwerke wieder aufgetaucht. Damit wurden bisher zwölf der 221 verschwundenen Exponate wieder aufgefunden.
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(sb/.rufo)
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