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Dienstag, 16.01.2007
Ex-Finanzdirektor von Yukos kehrt nach Russland zurück
Moskau. Der ehemalige Finanzdirektor des Ölkonzerns Yukos, Alexej Golubowitsch, ist nach Russland zurückgekehrt. Er soll gegen seinen früheren Chef Michail Chodorkowski aussagen. Die Staatsanwaltschaft will gegen den Ex-Milliardär neue Anklagen präsentieren.
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Golubowitsch soll in London mit der russischen Generalstaatsanwaltschaft verhandelt haben. Diese garantierte ihm "Sicherheit", wenn er gegen Chodorkowski aussage.
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Generalstaatsanwalt Juri Tschaika bestätigte, dass seine Behörde dabei sei, hochgestellte ehemalige Yukos-Funktionäre zurückzuholen, um einen neuen Prozess gegen Chodorkowski aufzurollen.
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"Unsere Ermittler waren bereits in London und haben mit diesen Personen gesprochen. Sie werden bereits befragt und zwar nicht nur in London, sondern auch an anderen Orten", sagte Tschaika.
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Golubowitsch wird beschuldigt, sich des Betrugs in großem Umfang schudlig gemacht zu haben. Allerdings liegen die Vorwürfe bereits mehr als zehn Jahre zurück, so dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen Verjährung einstellen kann. Offenbar versprachen die russischen Ermittler Golubowitsch, die Anklage gegen ihn nicht weiter auszubauen, wenn er mit ihnen zusammenarbeitet. Der Ex-Yukos-Finanzdirektor hatte in der Vergangenheit mehr als einmal erklärt, dass er nach Russland zurückkehren wolle.
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(ab/.rufo)
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