Helsinki. Die Umweltbehörden Finnlands haben den Bau der Ostseepipeline in ihren Gewässern genehmigt. Damit hat Gazprom alle notwendigen Genehmigungen für den Bau der Gasleitung beisammen.
Die Ostseepipeline soll laut Plan bereits im September 2011 an den Start gehen. Bis 2013 soll die Kapazität der Leitung dann auf 55 Mrd. Kubikmeter Gas pro Jahr ausgebaut werden.
Endpunkt der Trasse ist zunächst Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Von dort wird das Gas dann über andere Rohrsysteme weiterverteilt. Interesse an russischem Gas aus der Ostseepipeline haben schon Frankreich und die Niederlande bekundet.
Bisher sind an der Betreibergesellschaft Nordstream die russische Gazprom, die deutschen Energiekonzerne E.on Ruhrgas und BASF Wintershall sowie die holländische Gasunie beteiligt. Über eine Beteiligung der französischen GdF Suez wird noch verhandelt.
Mach mal Pause, erst recht in dieser Hitze. Das dachte sich auch dieser Kranführer im Petersburger Hafen, dem dafür wenigstens ein luftiges Plätzchen zur Verfügung steht.( Topfoto: Deeg/.rufo)