Flugzeugcrash im Iran: TU-154 gehört russischer Airline
Teheran. Bei einer Bruchlandung einer TU-154 auf dem ostiranischen Flughafen Maschhad sind am Wochenende 59 Menschen verletzt worden. Die Tupolew gehörte der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia.
Das Flugzeug war bereits am Samstag in Abadan gestartet, um nach Maschhad zu fliegen. Wegen schlechter Witterungsbedingungen am Zielflughafen musste der russische Pilot die Maschine in Esfahan zwischenlanden.
Erst am Sonntagmorgen flog die TU-154 nach Maschhad weiter. Trotz Nebel entschloss sich der Pilot zur Landung, da einer der Passagiere erkrankt war.
Beim Aufsetzen brach ein Teil des Hecks weg, die Maschine geriet in Brand. 59 Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Todesopfer gab es glücklicherweise nicht.
Die Maschine gehörte der kleinen russischen Fluggesellschaft Kogalymavia, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Airline war auch mit der Wartung des Jets beauftragt.
Ob technische Mängel der TU-154 den Unfall mitverursacht haben, soll nun eine Expertenkommission der iranischen Regierung klären.