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Mittwoch, 07.10.2009
FSB durchsucht landesweit Juwelierladen-Kette „Altyn“
Moskau. Die Filialen des bekannten Juwelier-Supermarkts „Altyn“ haben heute unangenehmen Besuch bekommen: Der Inlandsgeheimdienst sucht nach Beweisen für einen groß angelegten Schmuckschmuggel.
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Die Ermittler suchten die Geschäfte in Moskau, St. Petersburg, Nowosibirsk und Omsk heim und zeigten sich nicht zimperlich: Im Moskauer Geschäft am Gartenring gingen während der Durchsuchungen Scheiben und Türen zu Bruch.
Die dortige Filialleitung wurde verhaftet, das Personal nach Hause geschickt, schreibt das Internetportal Infox.ru. Der FSB verweigert jedoch bisher jeden Kommentar.
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„Altyn“ ist für seine relativ günstigen Preise bekannt – hier ist der Schmuck im Schnitt zehn bis 15 Prozent günstiger zu haben als in anderen Geschäften. Das Gold wird in Kasachstan gewonnen, in der Türkei und in China wird der Schmuck gefertigt und dann nach Russland gebracht, sagte ein anonymer Kenner des Metiers vor der russischen Presse.
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Damit macht sich „Altyn“ natürlich keine Freunde unter der Konkurrenz. Experten halten den Vorwurf des Edelsteinschmuggels für unberechtigt, denn kein seriöser Spieler auf diesem einträglichen Betätigungsfeld würde seinen Ruf und seine Stellung durch solche illegalen Machenschaften gefährden.
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