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Montag, 18.12.2006
Gazprom-Manager fordern 73 Mio. USD Bonus
Moskau. Der russische Gasmonopolist Gazprom fordert vom Staat 73 Mio. USD, um seinem Top-Management einen Jahresbonus auszahlen zu können. Die Konzernführung bekommt diese Sonderzahlungen teils in Aktien, teilweise in bar.
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Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Wedomosti" haben die Manager des Gaskonzerns ihre Forderungen gegenüber der Ausgangsvariante schon deutlich zurückgenommen. Inzwischen wollen sie "nur" noch die Option auf 0,02 Prozent der Aktien. Deren Marktwert liegt bei 55 Mio. USD. Hinzu kommen 18 Mio. USD in Bargeld.
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Das Verteilungssystem sieht vor, dass das Geld zwischen Vorstandschef Alexej Miller, seinen Stellvertretern und den übrigen Vorstandsmitgliedern sowie den Abteilungsleitern und den Generaldirektoren der einzelnen Tochterfirmen aufgeteilt werden.
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Dabei dürfen die Manager die Gazprom-Papiere zu einem Preis von 8,80 USD kaufen. Dies ist 30 Prozent unter dem Marktwert. Um diesen Kauf zu finanzieren, wird dem führungspersonal darüber hinaus ein dreijähriger zinsloser Kredit eingeräumt. Nach drei Jahren dürfen auch die Aktien wieder abgestoßen werden. Sollte ihr Preis dann unter dem Ausgabepreis liegen, ist der Staat verpflichtet, sie zum Anfangspreis zurückzukaufen.
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(ab/.rufo)
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