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Dienstag, 30.01.2007
Gerüchte um Regierungswechsel gehen wieder um
St. Petersburg. Schon in fünf Monaten könnte das Kabinett von Premierminister Michail Fradkow entlassen werden, um Putins Wunschnachfolger freie Bahn zu schaffen. Derartige Gerüchte werden gegenwärtig von hochrangigen Beamten vom Range eines Vizeministers aufwärts in die Welt gesetzt.
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Wie „RBK daily“ heute berichtet, glauben viele Kabinettsmitglieder, dass die Regierung in ihrer momentanen Zusammensetzung nur noch bis zum Ende der Ausarbeitung eines Dreijahres-Haushaltes im Amt bleiben wird.
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Danach könnte eine „Operation Nachfolger“ anlaufen, wie sie 1999 auch Wladimir Putin zum Sprung auf den Präsidentensessel verhalf: Er wurde bei einer Regierungsumbildung vom damaligen Staats-Chef Jelzin zunächst zum Premierminister gemacht, damit er sich bis zu den Präsidentenwahlen noch einige Monate auf diesem Posten profilieren konnte.
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Allerdings waren Gerüchte über einen anstehenden Abtritt von Fradkow auch schon im letzten Jahr umgegangen, als Putin ziemlich offen seine Unzufriedenheit mit der Regierung zum Ausdruck brachte.
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Gegen eine Wiederholung des Szenarios von 1999 spricht, dass es den Staat und das gesamte politische System unnötig destabilisiert. Anders als Putin damals sind die beiden gegenwärtig als Kreml-Favoriten gehandelten Nachfolge-Kandidaten, Sergej Iwanow und Dmitri Medwedjew ja auch schon weithin im Lande bekannt. (ld/rufo)
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