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Dienstag, 10.04.2007
Glonass soll Staus an Russlands Grenzen abbauen
Moskau. Die langen Staus an den russischen Grenzen könnten mit "himmlischer Hilfe" abgebaut werden: Lkw-Fuhren sollen künftig nicht an der Grenze, sondern erst in speziellen Zollterminals im Innern Russlands abgefertigt werden. Damit sie nicht vom „rechten Weg“ abkommen und verloren gehen, schlug Vizepremier Sergej Iwanow vor, sie mit dem Navigationssystem Glonass auszurüsten.
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Im vergangenen Jahr verloren allein die russischen Speditionsunternehmen durch die langen Wartezeiten an der Grenze umgerechnet knapp 100 Mio. Euro, erklärte der stellvertretende russische Verkehrsminister Jewgeni Moskwitschew. Damit verdoppelten sich die Verluste der Fuhrunternehmer durch die Verzögerungen.
In Russland gibt es rund 190 Grenzübergänge für Straßenfahrzeuge. Der Großteil der Autos wird allerdings an gerade einmal 14 Übergängen abgefertigt. Daher will Vize-Premier Sergej Iwanow insgesamt sogar noch 73 Grenzstationen schließen.
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Die wichtigen Grenzübergänge sollen hingegen durch die neue Zollpraxis entlastet werden. Jeder Lkw wird mit einem Peilsender von Glonass ausgerüstet, schlägt Iwanow vor. Das im zivilen Bereich neu eingeführte russische Navigationssystem soll dafür sorgen, dass die Spediteure den Zoll nicht umgehen.
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„Wenn eine Fuhre auf dem Weg zu einem großen Zollterminal irgendwohin abbiegt, dann wird es vernichtende Sanktionen geben“, drohte der Vize-Premier potenziellen „schwarzen Schafen“ schon einmal.
(ab/Moskau/.rufo)
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