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Donnerstag, 05.04.2007
Kaliningrad - Kwas-Tanks aus der City vertrieben
Kaliningrad. Bürgermeister Jurij Sawenko will eine Institution russischer Städte aus der Kaliningrader City verbannen: die Kwas-Wagen. Vom 1. Mai bis 1. Oktober, so lange dauert offiziell die Straßenverkaufssaison, sollen die legendären gelben Tanks mit dem aus vergorenem Schwarzbrot hergestellten Erfrischungsgetränk im Stadtzentrum (die Rede ist von einem Areal zwischen Siegesplatz und Südbahnhof) untersagt sein.
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Die mobilen Bottiche passten nicht in das neue moderne Stadtbild und zerstörten durch ihr Gewicht und die großen Reifen zudem die Gehwege, zitiert die Kaliningradskaja Prawda die Handelsabteilungschefin der Stadtverwaltung, Swetlana Komar. Die im Übrigen darauf verwies, dass diese Regelung schon seit dem Stadtjubiläum 2005 gelte, "es ist wohl nur noch nicht so aufgefallen".
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Während Biergärten und Sommercafés in der City nur so aus dem Boden sprießen - für die kommende Saison sind 138 solcher Plätze genehmigt - sollen die Tankwagen mit dem beliebten Nationalgetränk in die Randbezirke abgedrängt werden.
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Aber vielleicht überlegt sich Sawenko das ja auch noch einmal. Im Herbst sind schließlich Bürgermeisterwahlen... Im Internetforum von kaliningrad.ru hagelte es schon heftige Kritik. "Was wird Sawenko als nächstes aus dem Stadtzentrum verbannen?", fragte ein Teilnehmer. "Wahrscheinlich die Einwohner?"
(tp/.rufo)
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