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Mittwoch, 23.01.2008
Kassjanow-Unterschriften: 15,6 Prozent ungültig
Moskau. Die Zentrale Wahlkomission hat ihre Vorbehalte gegen die Unterstützer-Unterschriften für die Kandidatur des Oppositions-Bewerbers Michail Kassjanow präzisiert: Fälschungen seien fast keine darunter, zweifelhaft seien eher die Angaben zu den Unterschriftensammlern.
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Nach Prüfung von 400.000 Unterschriften (20 Prozent der eingereichten 2 Mio.) wurden insgesamt 62.265 beanstandet. Die Mängelquote von 15,6 Prozent liegt damit deutlich höher als die für die Wahlzulassung erlaubten fünf Prozent.
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Als schlichtweg gefälscht wurden dabei nur 170 Signaturen ausgesiebt. Über die Hälfte der nicht akzeptierten Unterschriften (32.000) wurde wegen Mängeln bei den Angaben zur Person des jeweiligen Unterschriftensammlers aussortiert.
In 10.500 Fällen bemängelten die Prüfer, dass das Datum nicht vom Unterzeichnenden, sondern einer anderen Person eingetragen worden sei.
Die Wahlkommission wird jetzt weitere 200.000 der eingereichten Unterschriften prüfen, teilte sie Kassjanows Wahlkampfstab mit.
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Kassjanow erklärte unterdessen, dass inzwischen auf seine Wahlkampfhelfer wie auch auf die Unterschriftensammler massiv Druck durch staatliche Stellen ausgeübt werde. (ld/.rufo/St.Petersburg)
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