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Samstag, 20.12.2008
Kundgebung gegen Schutzzölle in Wladiwostok aufgelöst
Wladiwostok. Eine Protestkungebung mit etwa 500 Teilnehmern gegen die Erhöhung der Importzölle für Gebrauchtwagen ist in Wladiwostok von der Polizei am Samstagvormittag aufgelöst worden. Die Demonstratenten hatten sich auf dem zentralen Platz der Stadt versammelt.
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Zunächst hatten die Kundgebungsteilnehmer nur schweigend russische und japanische Fahnen geschwenkt, berichtet Interfax.
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Auf Transparenten wurde nicht nur die Rücknahme der neuen Importzölle gefordert, sondern auch Regierungsrücktritt und "Putin - kämpf nicht gegen die einfachen Menschen, sondern gegen die Oligarchen!".
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Politiker und Automobilisten-Verbände hatten am Vortag vor der Teilnahme an der Kundgebung gewarnt, weil es zu Provokationen und Zusammenstößen mit der Polizei kommen könne.
Am vergangenen Donnerstag hatten Belegschaften der russischen Autofabriken an der Wolga auf Belegschaftsversammlungen für Putins Schutzzollpolitik demonstriert.
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Die Kundgebung am Samstag in Waldiwostok wurde schließlich von starken Polizeieinheiten aufgelöst, ohne dass es zu Knüppeleinsatz kam. Die Organisatoren wurden festgenommen. Für Sonntag sind weitere Proteste angekündigt.
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