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Freitag, 02.02.2007
Lebenslange Haft für Moskauer U-Bahn-Attentäter
Moskau. Das Moskauer Stadtgericht hat am Freitag drei Männer u.a. wegen Terrorismus und Mord zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Angeklagten wurden für schuldig befunden, die Anschläge auf die Moskauer Metro im Februar und August 2004 organisiert zu haben. Dabei waren insgesamt 49 Menschen ums Leben gekommen.
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Im Februar 2004 hatte sich ein Selbstmordattentäter in einem Metrowaggon in die Luft gesprengt. Der Zug war zu der Zeit in einem Tunnelschacht in der Nähe der Station "Awtosawodskaja". Insgesamt 40 Menschen starben. Viele wurden verletzt.
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Im Sommer 2004 zündeten Terroristen dann vor der Metrostation "Rischskaja" eine weitere Bombe. Auch dabei gab es Tote und Verletzte.
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Der Prozess gegen die drei Angeklagten, Tambi Chubijew, Murad Schawajew und Maxim Ponarjin, fand hinter verschlossenen Türen statt. Der Richter verlas nur das Urteil gegen die Täter öffentlich. Sie wurden des Terorismus' und Mordes, der Urkundenfälschung, des illegalen Sprengstoff- und Waffenbesitzes sowie der Bildung einer kriminellen Vereinigung für schuldig befunden.
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Lediglich Chubijew hatte sich vollständig schuldig bekannt, Ponarjin hatte ein Teilgeständnis abgelegt, während der dritte Angeklagte Schawajew seine Schuld bestreitet. Alle drei wurden zu lebenslanger Haft verurteilt.
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(ab/.rufo)
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