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Montag, 19.02.2007
McDonald’s-Bombe: Deutscher Verletzter wieder entlassen
St. Petersburg. Der gestrige Sprengstoffanschlag auf eine Petersburger Mcdonald’s-Filiale ist glücklicherweise relativ glimpflich verlaufen: Fünf der sechs zunächst in Krankenhäuser eingelieferten Verletzten konnten schon wieder nach Hause gehen.
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Nach Berichten der Internetzeitung fontanka.ru erlitten die meisten Opfer Verletzungen der Trommelfelle durch die Druckwelle. Entgegen erster Meldungen sind unter den Verletzten nur zwei Minderjährige.
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Auch der deutsche Tourist, der in dem Restaurant am Newski Prospekt zu Schaden gekommen war, muss nur noch ambulant behandelt werden, erklärte der städtische Staatsanwalt Sergej Saizew. Nach bisherigen Erkenntnissen habe es sich bei der Bombe um einen nicht ummantelten Sprengkörper mit der Wucht von etwa 200 Gramm TNT gehandelt.
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Die Behörden haben wegen des Anschlags ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet. Untersucht wird unter anderem, ob das Geschehen mit einer Aktion namens „Essen statt Bomben“ zusammenhängt, die jeden Sonntag Abend von Petersburger Antifaschisten für Obdachlose in der Innenstadt durchgeführt wird.
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Ein Zusammenhang könnte auch mit einem Sprengstoffanschlag auf einen Blumenstand bestehen, bei dem am 4. Februar eine Verkäuferin verletzt worden war. Er ereignete sich nicht unweit des McDonald's-Lokals an der Metrostation Wladimirskaja, auch dabei soll ein ähnlich starker Sprengsatz gezündet worden sein. (ld/rufo)
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