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Montag, 13.07.2009
Medwedew: Subvention und Soldaten für Süd-Ossetien
Zchinwali. Russland will Süd-Osstien Wirtschaftshilfe leisten und die militärische Zusammenarbeit verstärken, das erklärt der russische Präsident Medwedew bei seinem ersten Besuch in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali.
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"Wir haben eine ganze Reihe von Projekten zum Wiederaufbau der Wirtschaft und des Sozialsystems der Republik, die wir unbedingt realisieren werden", versprach Dmitri Medwedew in Zchinwali bei einem Treffen mit dem südossetischen Präsidenten Eduard Kokoity.
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Ausserdem, so Medwedew, müsse die Zusammenarbeit im militärischen Bereich verstärkt werden. Darüber werde er heute in Zchinwali auch sprechen. In Südossetien wird ein starker russischer Militärstützpunkt aufgebaut. Russland und Nicaragua haben Südossetien als unabhängigen Staat anerkannt.
Georgien beharrt unter seinem Präsidenten Michail Saakaschwili darauf, dass Südossetien eigentlich zu Georgien gehöre. Seine Militäroperation im August 2008 hatte Saakaschwili in einem Tagesbefehl "Wiederherstellung der verfassungsmässigen Ordnung" genannt.
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Südossetien ist in hohem Masse von Wirtschaftshilfe aus dem Norden abhängig. Die Wirtschaft und Infrastruktur der Kaukasusrepublik hatte schon vor dem georgischen Militärangriff im August 2008, der die Stadt Zchinwali stark zerstörte, erheblich unter der jahrelangen Wirtschaftsblockade gelitten.
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Schon zu Sowjetzeiten, als Südossetien ein Autonomes Gebiet im Rahmen Sowjet-Georgien war, war die Bergregion ein unterentwickeltes Armutsgebiet, das sich von Tiflis geknechtet fühlte.
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Ein kurze Blütezeit hatte Südossetien, das sich 1991 von Georgien losgesagt hatte, nur Ende der 90iger Jahre erlebt, als unter Boris Jelzin die Strasse durch den Roki-Tunnel die wichtigste internationale Schuggelroute für Wodka und Industriealkohol via Georgien ins Nordossetische Wladikawkas und nach Russland war.
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