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Montag, 09.11.2009
Nobelpreisträger und Russlands Musketier gestorben
Moskau. Witali Ginsburg, Mit-Erbauer der sowjetischen Wasserstoffbombe und Nobelpreisträger für Physik, ist am Sonntag gestorben. Kurz davor erlag bereits der aus den sowjetischen Musketier-Filmen als Aramis bekannte Schauspieler Igor Starygin einer Krankheit.
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Ginsburg wurde 1916 noch zu Zeiten des russischen Zaren Nikolai II. in Moskau geboren. Obwohl er in der Schule nur sieben Klassen abschloss, gelang ihm später eine Wissenschaftlerkarriere.
Ende der 40er/Anfang der 50er Jahre gehörte er der Gruppe sowjetischer Atomwissenschaftler um Andrej Sacharow an, die die sowjetische Wasserstoffbombe entwickelten.
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Den Nobelpreis für Physik erhielt er 2003 allerdings für eine andere Entdeckung. Ginsburg war einer der ersten, der sich mit Supraleitern befasste. Ginsburg wurde 93 Jahre alt.
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Igor Starygin war mit 63 Jahren deutlich jünger, als er am Wochenende einer schweren Krankheit erlag. Seinen Zuschauern in Russland wird er noch deutlich jünger als Aramis aus den populären Musketier-Filmen der 70er Jahre in Erinnerung bleiben.
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