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Dienstag, 30.01.2007
Nun streiten auch die Letten über Sowjetdenkmäler
St. Petersburg. Nach den Esten streiten nun auch die Letten über den Abriss sowjetischer Kriegsdenkmäler. Ein offener Brief an die Regierung fordert die Beseitung des Ehrenmals in der lettischen Hauptstadt Riga.
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Einem Bericht der Tageszeitung „Iswestija“ zufolge wurden Premier und Parlament des baltischen Staates in einem offenen Brief aufgefordert, die Denkmäler zu beseitigen. Umstritten ist vor allem das Siegesdenkmal in Riga.
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„Das Siegesdenkmal ist für das lettische Volk eine Säule der Erniedrigung und der Schande“, heißt es in dem Aufruf der „Vereinigung der lettischen Partisanen“ und der „Nationalen Front“. Es symbolisiere das Versagen der Nation, sich von den Besatzern zu befreien.
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Schon im Frühjahr hatten Abgeordnete der Regierungspartei „Für Vaterland und Freiheit“ nach einer rechtlichen Möglichkeit für den Abriss von Denkmälern gesucht, mit denen „die Zeit der sowjetischen Okkupation“ verherrlicht werde.
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Präsidentin Vaira Vike-Freiberga hatte dies jedoch mit dem Hinweis zurückgewiesen, dass die Pflege für Denkmäler und Soldatengräber Teil der Vereinbarung über den Abzug russischer Soldaten Mitte der 90er Jahre gewesen sei.
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Im Nachbarland Estland war ein Gesetz verabschiedet worden, das den Abriss sowjetischer Kriegsdenkmäler gestattet. Nach massiver Kritik ist allerdings das In-Kraft-Treten des Gesetzes zunächst verschoben worden.
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In Estland ist vor allem das Denkmal des bronzenen Sowjetsoldaten in der Hauptstadt Tallinn umstritten. Unter dem Mahnmal befindet sich ein Massengrab sowjetischer Soldaten. (ab/.rufo)
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