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Montag, 06.07.2009
Obama und Medwedew: Gespräch „wichtig und produktiv“
Moskau. Der Zeitplan des russisch-amerikanischen Gipfels ist gleich zu Anfang ins Rutschen geraten: Die beiden Präsidenten Dmitri Medwedew und Barrack Obama haben ihr Auftakt-Gespräch unter vier Augen gleich um eine Stunde verlängert - und offenbar schon einige Nägel mit Köpfen gemacht.
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Statt der geplanten halben Stunde redeten die beiden Präsidenten anderthalb Stunden miteinander. „Wir haben die Zeit nicht umsonst aufgewandt und wichtige Themen besprochen“, sagte Medwedew in einer Verhandlungspause, nach der dann die Delegationen beider Seiten in vollem Umfang hinzugezogen wurden.
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„Ich habe keine Zweifel, dass wir Fortschritte bei allen wichtigen Fragen erzielen werden, die anstehen“, fügte Obama hinzu.
Hauptthemen der bilateralen Gespräche sind die Rahmenbedingungen eines neuen Vertrages über die Begrenzung der beidseitigen Atomwaffenarsenale sowie die von Russland kritisierten Pläne zur Schaffung eines Raketenabwehrschirms in Osteuropa sein.
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Weitere Schlüsselmomente sind die Positionen beider Länder zu einer weiteren Nato-Osterweiterung, dem Militäreinsatz in Afghanistan sowie den Atomrüstungsplänen des Irans und Nordkoreas.
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Obama hatte nach seinem Amtsantritt einen „Neustart“ in den Beziehungen zu Russland angekündigt. Der Kreml signalisierte, dass er dazu gerne bereit sei – sofern die USA wesentliche russische Positionen achten werden.
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