|
Donnerstag, 20.09.2007
Ostsee-Pipeline: Estland gegen „Voruntersuchungen“
Moskau. Der estnische Außenminister Urmas Paet hat bei einer Livesendung des Fernsehsenders Terevisioon das „Nein“ des Baltenstaats zur Ostsee-Pipeline „Nordstream“ bekräftigt. „Wir haben schon vor langer Zeit beschlossen, dass wir ‚Nein’ sagen zu dem Bauvorhaben“, so Paet gegenüber dem estnischen TV-Sender.
|
|
„Zu dieser Frage gab es in Estland nie Meinungsverschiedenheiten. Wir werden niemals zustimmen, dass diese Trasse durch unsere Hoheitsgewässer geführt wird“, ergänzte der Außenminister.
Die Diskussionen innerhalb der estnischen Regierung, den geplanten Voruntersuchungen des Seegebiets durch das russische-deutsche Baukonsortium zuzustimmen, seien lediglich geführt worden, weil sich auch die estnische Seite neue Erkenntnisse über die Ökologie des Gebiets erhofft. Allerdings, so zeigte sich Paet überzeugt, würden diese Forschungsergebnisse nur ein weiteres Argument gegen den Bau und für den Schutz von Flora und Fauna im Baltischen Meer sein.
|
Bei der heutigen Sitzung muss das estnische Parlament über den Antrag des Baukonsortiums „Nordstream“ abstimmen, in estnischen Hoheitsgewässern die nötigen Voruntersuchungen für den Pipeline-Bau durchführen zu dürfen.
(cj/.rufo/Moskau)
|
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>