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Donnerstag, 20.11.2008
Politkowskaja-Mordprozess bis 1. Dezember vertagt
Moskau. Am zweiten Verhandlungstag im Gerichtsverfahren wegen des Mordes an der kritischen Journalistin Anna Politkowskaja ist heute bis zum 1. Dezember eine Pause erklärt worden.
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Das Gericht entschied dies, weil zwei Verteidiger an einem anderen Verfahren vor dem Obersten Gericht teilnehmen müssen. Wie eine Anwältin der Geschädigtien-Seite mitteilte, hätten die beiden Anwälte dabei allerdings erklärt, dass sie vertraglich nicht verpflichtet seien, an den Sitzungen des Obersten Gerichts teilzunehmen. Dennoch hätte das Gericht damit die Aussetzung der Verhandlungen begründet.
Gestern, am ersten Verhandlungstag zur Sache, hatte das Moskauer Militärgericht überraschend doch die Öffentlichkeit von dem Prozess ausgeschlossen. Angeblich hatten sich die Geschworenen geweigert, den Gerichtssaal zu betreten, solange sich dort Journalisten aufhalten.
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Sowohl von Seiten der Politkowskaja-Angehörigen wie auch durch die Anwälte der Angeklagten wurde diese Entscheidung heftig kritisiert. Die drei Hauptangeklagten hatten sich nach der Verlesung der Anklage als nicht schuldig bezeichnet.
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Ihre Verteidiger erklärten, die Anklage bestehe „zu 80 bis 90 Prozent aus Vermutungen und Annahmen“.
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