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Freitag, 11.05.2007
Polnisch-russischer Denkmal-Gipfel in Moskau
Moskau. In Moskau trifft heute eine Delegation polnischer Politologen und Parlamentarier ein, um mit russischen Kollegen über die angekündigte Demontage von Sowjetdenkmälern auf polnischem Staatsgebiet zu diskutieren.
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Im Vorfeld hat die russische Seite gegenüber heimischen Medien ihre Hoffnung geäußert, dass die strittige Demontage in Polen ohne Krawalle abläuft. Der Vorsitzende des Duma-Komitees für internationale Angelegenheiten Konstantin Kossatschow ist überzeugt, dass es in Polen nicht zu „bösartigen nationalistischen“ Ausschreitungen kommen wird wie in Estland.
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Bei der Überführung des Kriegsdenkmals „Bronzener Soldat“ vom zentralen Platz Tallinns auf einen Soldatenfriedhof am Stadtrand war es im April zu Straßenkrawallen mit einem Toten und Hunderten Verletzten und zu einer ernsthaften diplomatischen Abkühlung zwischen Russland und Estland gekommen. Weder Russland noch Estland hatten versucht, eine Lösung in dem bereits Monate lang schwelenden Streit zu finden.
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Polen hatte Estland seine moralische Unterstützung zugesichert und zeitgleich mit den Krawallen in dem Baltenstaat angekündigt, alle Sowjetdenkmäler auf polnischem Staatsgebiet zu demontieren.
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Russische Medien berichten, dass im polnischen Kattowitz bereits mit den Demontagearbeiten an einem Denkmal auf dem zentralen Platz der schlesischen Stadt begonnen wurde.
(cj/.rufo/Moskau)
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