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Mittwoch, 13.12.2006
Polonium: Litwinenko bereits Mitte Oktober verseucht?
Moskau. Aleksandr Litwinenko müsse bereits Mitte Oktober mit Polonium 210 vergiftet worden sein, mutmaßt der Hauptzeuge in dem Mordfall Dmitri Kowtun. Bereits damals habe er sich mit Litwinenko in London getroffen und sei dabei offenbar ebenfalls mit dem radioaktiven Element verseucht worden.
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Nach Kowtuns Meinung ist das die einzige Erklärung dafür, dass die deutsche Polizei Spuren des radioaktiven Elements an verschiedenen Orten in Norddeutschland gefunden habe, wo sich der russische Ex-Agent und Geschäftspartner von Litwinenko in der zweiten Oktober-Hälfte aufhielt.
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Spuren waren in der Wohnung von Kowtuns deutscher Ex-Frau in Hamburg, im Hamburger Ausländeramt sowie auf dem Gut von Kowtuns Schwiegermutter gefunden worden.
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Die britischen Ermittler gehen bisher davon aus, dass Litwinenko erst Anfang November 2006 in London vergiftet wurde.
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In die Ermittlungen, die neben der britischen mittlerweile auch die russische und die deutsche Polizei beschäftigen, schaltete sich gestern außerdem die Internationale kriminalpolizeiliche Organisation Interpol mit Hauptsitz im französischen Lyon ein.
(cj/.rufo)
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