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Dienstag, 18.09.2007
Putin „säubert" Parteiliste von kriminellen Elementen
Moskau. Die Kremlpartei "Gerechtes Russland" des Föderationsratsvorsitzenden Sergej Mironow muss ihre regionalen Wahllisten neu erstellen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur "Nowy Region" hat Präsident Wladimir Putin den Ausschluss aller vorbestraften Kandidaten gefordert.
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Inoffiziellen Angaben zufolge müssen alle Parteien ihre Kandidatenlisten für die Duma-Wahlen mit dem Kreml abstimmen.
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Bei der Durchsicht der Liste des "Gerechten Russlands" soll Putin den Ausschluss mehrerer Bewerber gefordert haben. Diese haben entweder eine Vorstrafe oder einen "zweifelhaften Ruf", berichtet "Nowy Region".
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Betroffen ist u.a. der Duma-Abgeordnete Jewgeni Roismann aus Jekaterinburg. Der hatte zu Sowjetzeiten wegen verschiedener Diebstähle im Gefängnis gesessen.
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Der Oligarch Alexander Lebedjew, der vor einigen Jahren erfolglos gegen den Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow kandidierte, soll auf Wunsch des Kremls ebenfalls von der Kandidatenliste gestrichen werden, obwohl er nicht vorbestraft ist. Lebedjew selbst erklärte dazu lediglich, dass er weder der Partei noch der Politik den Rücken kehren wolle.
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(ab/.rufo/Moskau)
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