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Donnerstag, 25.01.2007
Russische Bahn startet Jagd auf fliegende Händler
St. Petersburg. Die russischen Staatsbahnen haben begonnen, mit Polizeistreifen ihre Vorortszüge nach mobilen Verkäufern zu durchsuchen. Seit Jahresbeginn ist der Handel ohne Spezialbewilligung in Zügen verboten.
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Allein im Gebiet der „Oktjaberskie Schelesnie Dorogi“ (OZD), der Bahnregion Nordwestrusslands um St. Petersburg, haben seit dem ersten Januar Patrouillen der Bahnpolizei 18 fliegende Händlerinnen und Händler aufgegriffen und gebüßt. Die Strafe ist hoch angesetzt und beträgt zwischen fünf und zwanzig Mal das offizielle Minimaleinkommen, das momentan bei umgerechnet zirka 100 Euro liegt.
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Die Bussen und Kontrollen der Bahn bedeuten für viele den Verlust einer wichtigen Einnahmequelle. Nicht nur in Bahnzügen, sondern auch in der Metro verdienen sich täglich hunderte von Kleinhändlern ihr Einkommen durch den Verkauf von Lebensmitteln, Kugelschreibern, Taschenlampen, Stadtplänen, Zeitschriften und anderen Utensilien. (eva/.rufo)
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