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Donnerstag, 23.04.2009
Russische BIP-Daten immer finsterer: Minus 9,5 Prozent
Moskau. Je genauer das russische Wirtschaftsministerium nachrechnet, umso drastischer fallen die Wirtschaftsdaten aus: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist demnach im ersten Quartal 2009 um 9,5 Prozent abgestürzt.
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Noch vor einer Woche hatte Wirtschaftsministerin Elvira Nabiullina von einem Quartalsergebnis von minus 7 bis 8 Prozent gesprochen. Ihr Stellvertreter Andrej Klepatsch erklärte nun, dass aufgrund korrigierter Ziffern die Einschätzung der Wirtschaftsleistung im Januar und Februar nochmals herabgestuft werden musste.
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Besonders stark war der Abschwung im ersten Monat des Jahres: Der Januar belastet die Bilanz jetzt mit einem BIP-Minus von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt schrumpfte das BIP im ersten Vierteljahr 2009 um 9,5 Prozent.
Für das zweite Quartal sind laut Klepatsch keine besseren Zahlen zu erwarten: Weil im letzten Jahr zu diesem Zeitpunkt die russische Wirtschaft noch richtig boomte, wird das Minus wohl wieder im Bereich von 8,7 bis 10 Prozent liegen.
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Im Vergleich zum katastrophalen ersten Quartal 2009 sei aber voraussichtlich doch mit einem kleinen Plus von 1,3 bis 2,8 Prozent zu rechnen - was bedeuten würde, dass sich die Krise immerhin nicht mehr weiter verschärft.
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Für das ganze Jahr 2009 schloss sich der Experte einer aktuellen Schätzung des International Währungsfonds von minus 6 Prozent in Russland an. Klepatsch bezeichnete sie als „ziemlich realistisch“.
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